Layout: Eindruck mit Bildschirm und Papier
z.B. für Websites, Visiten-Karten, Anzeigen, Broschüren, Brief-Papier
Das Medium macht den Unterschied
Obwohl an dieser Stelle Bildschirm und Papier als Ziel-Medien zusammen gefaßt sind, gibt es auch fundamentale Unterschiede. Bei Bildschirmen (oder auch Video-Projektoren) können dynamische Größen-Verhältnisse von Bedeutung sein. Dies betrifft vor allem das Bildschirm-Layout bei Websites, die zudem ganz andere Probleme mit sicht bringen. Dazu kommen auch interaktive Anwendungen, wie z.B. Lern-Programme. Bezüglich des Layouts von Film-Präsentationen gibt es allerdings die festen Ausmaße der gewählten Auflösung, die höchstens nur durch Probleme mit der Präsentations-Technik gestaucht werden kann.
Obwohl die Erstellung von Druck-Vorlagen vor allem auch bezüglich eines Farb-Managements auch diverse Stolperfallen bietet, so ist die Farb-Darstellung auf Bildschirmen und Projektoren weniger stabil, wie ein fertiges Druck-Medium. Allerdings können auch fertige Druck-Erzeugnisse an Farbe verlieren, vor allem unter starker Lichteinstrahlung usw.
Im Rahmen gegebener Farb-Möglichkeiten inklusive Zier- und Sonder-Farben, die je nach Drcuk-Verfahren und Budget möglich sind, geht es im Layout vor allem auch um, die Farb-Gestaltung des Ziel-Mediums. Aber auch bei Websites sollten Farben aufeinander abgestimmt werden unter Berücksichtigung unterschiedlicher Nutzer-Bedürfnisse (z.B. mögliche Farb-Blindheit) und Kontrast-Abweichungen bei den Bildschirmen der möglichen Nutzer.
Am Anfang war der Text
Im Medien-Bereich diente das Layout (Wikipedia) vor allem der Planung von Drucksachen, die wiederum vor allem der Verbreitung von Text dienten. Die Lesbarkeit und die Unterstützung der textlichen Aussage durch die Wahl einer passenden Schriftart und deren Darstellungs-Modifikation wird Typografie (Wikipedia) genannt. Im Grunde gehören Layout und Typografie fest zusammen, vor allem wenn man bedenkt, daß auch Buchstaben Bilder sind, die angeordnet werden.
Die übertriebene Nutzung von typografischen Mitteln ist einer der häufigsten Fehler, die bei der Gestaltung von Layouts z. B. für Anzeigen gemacht werden. Der dezente Einsatz dieser Mittel und das Zulassen von Leere, sowie die Reduktion von Farbe ist dann in einem Umfeld aus „grellen“ Anzeigen und Websites inzwischen eine Erholung, die der ein oder andere Kunde zu schätzen weiß. Die Formel „viel hilf viel“ kann schnell ein Eigentor sein.
Ein wichtiger Tipp für die Typografie bei Fließtexten ist die bessere Lesbarkeit von Schriftarten mit Serifen auf dem Papier und von serifen-losen Schriften auf dem Bildschirm.
Die Ordnung der Elemente
Im Layout geht es um die Anordnung von Elementen in einer Ebene, wie z.B. dem Bildschirm oder einem Plakat.
Bei dem Papier sind die klassischen Elemente neben dem Text, der typografisch gestaltet wird, zumeist Bild-Informationen wie Fotos, Illustrationen und Logos. Ergänzend können auch gestalterische Elemnete wie Linien und Flächen z.B. mit Frab-Verläufen und unterschiedlichen Transparenzen zum Einsatz kommen.
Nicht nur das Logo gehört zu einem Corporate Design, zu dessen Design-Regeln auch ein oder mehrere Layouts hinzugefügt werden können oder geschaffen werden kann. Wenn es ein CD bereits gibt, dann sollte sich ein Layout daran auch orienteiern, sofern es sich nicht um eine bewußte Loslösung davon handelt, wie z.B. eine eigenständige Marke usw.
Zu einem Bildschirm-Layout, wie einer Film-Präsentation können dynamische Elemente hinzukommen, die sich selbst verändern können oder sich im Layout bewegen können (Animation).
In einer Website oder einer komplett interaktiven Anwendung sind im Layout vor allem auch Navigations-Elemente oder andere funktionale Elemente von Bedeutung. Das Layout-Design kann dann eigentlich auch schon Interface-Design genannt werden.
