Firmensitz:

In der Gr. Eschenheimer Str. 41a
zwischen Palais Thurn und Taxis
und dem Eschenheimer Turm
in 60313 Frankfurt am Main
Entstehung und Grundsätze von paratio.com e.K.
0. Einleitung
Die Firma paratio.com e.K. wurde im Herbst 2004 von Carsten Logemann gegründet.
Dieser Text ist nicht nur in der Ich-Form geschrieben, weil es sich im Moment noch um ein Ein-Personern-Unternehmen handelt, sondern weil diese Unternehmung meinem Selbst-Verständnis und Lebens-Grundsätzen entsprungen ist.
Auch wenn ich es für sinnvoll halte, auch in größeren Unternehmen, über ein Selbst-Verständnis nachzudenken (Stichwort: „Corporate Identity, CI“), so vermeide ich den Begriff „Firmen-Philosophie“. Trotz weit verbreiteter Benutzung dieses Begriffes habe ich zunächst ein grundsätzliches Problem damit, den Begriff „Philosophie“ zu überdehnen (*f6). Dies gilt auch für den Begriff „Lebens-Philosophie“. Und wenn ein Unternehmen unter dem großen Begriff „Philosophie“ nur eine Standard-Phrase präsentiert, dann ist dem CI-Konzept der unterscheidbaren Identität wohl kaum entsprochen. An dieser Stelle verweise ich auf meine Kern-Kompetenz „Kommunikations-Konzepte“. Ich biete Unternehmen und anderen Organisationen an, ein Selbst-Verständnis zu konkretiesieren und in Grund- und Leitsätzen nach innen und außen zu kommunizieren.
1. paratio est (N)omen
Das lateinische Sprichwort „Nomen est Omen“ („Name ist Vorzeichen“) macht schon deutlich wie wichtig ein guter Name für ein Unternehmen ist. Schon vor der konkreten Vorbereitung meiner unternehmerischen Aktivitäten war mir klar, daß ich meinem Unternehmen nicht meinen Namen geben wollte. Dies hat vor allem den Grund, weil diese Unternehmung irgendwann über mich hinaus wachsen soll.
Seit dem großen Erfolg des WWW (World Wide Web) werden viele Firmen- und Produkt-Namen inzwischen nach den noch verfügbaren Domain-Namen gewählt. „In Ordnung“, mögen Sie jetzt denken, „aber warum benennt er denn gleich seine Firma nach seiner Domain?“. Dies hat mehrere Gründe:
- Der Name ist somit gut zu unterscheiden
- Man kann sich Name und Internet-Adresse gleichermaßen merken
- Es ist ein Bekenntnis zu den vielen Möglichkeiten des Internets
Als ich mich bei der Suche nach einem Namen neben der gehaltvollen Bedeutung eine Lösung fand, die ein Wortspiel zulässt, war ich begeistert, weil ich sehr gerne mit Worten spiele.
Sowohl „paratio“ als auch „comparatio“ bedeuten "Vorbereitung" (siehe auch: Vorbereitung und Erfolg). Somit ermöglicht die Domain paratio.com ein rundes Wortspiel als Internet-Adresse mit der top-level-domain „com“ (ursprünglich für Unternehmen gedacht) und der second-level (z. B. „paratio“).
Das Wortspiel des Domain-Namens lässt sich aufgrund der Vielseitigkeit der lateinischen Vorsilbe „com“ teilweise sogar erweitern. So bedeutet „par“ als auch „compar“ „Partner“. Folglich habe ich das Partner-Verzeichnis wie folgt angelegt: „paratio.com/par/“.
Wenn Sie auf der Suche nach einem Unternehmens-Namen und/oder einem Domain-Namen sind, dann kann ich Ihnen dabei behilflich sein und wenn Sie wollen auch die Domain für Sie registrieren (siehe Website-Leistung: Technik-Betreuung).
2. Unternehmung im sozialen System
Eine Unternehmens-Gründung ist ein bewußter Akt der System-Organisation. Unternehmen sind in erster Linie soziale Systeme als Teil der Gesellschaft. Wirtschaftliche Vorgänge sind auch Kommunikations-Prozesse und können ebenfalls als soziale Systeme betrachtet werden. In diesem Sinne verstehe ich meine sozial-wissenschaftliche Ausbildung (siehe mein berufliches Profil) nicht als Nachteil bei der Gründung und Organisation von Unternehmen. Im Gegenteil: Wirtschafts-Wissenschaften betrachte ich mehr eine praktische Anwendung von System-Organisation. Hier werden allerdings häufig elementare soziale Aspekte der System-Organisation vernachlässigt. Allein die englische Bezeichnung „soft skills“ (weiche Fähigkeiten) ist ein Indiz für eine Vernachlässigung des Sozialen. Eine Beratung für Unternehmen hat für paratio.com e.K. somit auch den Schwerpunkt in einer umfassenden sozialen System-Organisation. Die Integration der rechtlichen Grenzen und wirtschaftlichen Erfahrungen in der System-Organisation sollten hierbei allerdings integriert werden je nachdem z.B. durch Anwälte und Steuerberater.
Wirtschaftliches Handeln ist in erster Linie ein „setzen“ und „verhandeln“ von Verhaltens-Regeln z.B. in Gesetzen, Satzungen, AGB und Verträgen. Aber auch Unternehmens-intern wird sehr viel mit Kommunikation geregelt, selbst im produzierenden Gewerbe. Eine bewußte Organisation sozialer Systeme kann sehr viel Zeit und Energie sparen und somit die Effizienz eines Unternehmens erhöhen. Dies betrifft vor allem Kommunikations-Prozesse z.B. bezüglich Erfahrungs-Austausch und Wissens-Organisation.
Das paratio.com-Konzept lautet hier: Kommunikations-Schnittstellen in technischer und sozialer Hinsicht. In diesem Sinne ist auch die Leistung "Website-Technik" zu verstehen.
3. Stabilität und Verantwortung
Dieses Unternehmen hat zur Gründung und Firmierung im Handels-Register die Rechtsform des eingetragenen Kaufmanns (e.K.) bekommen. Dies klingt zurecht nach einem Ein-Personen-Betrieb.
Einerseits bin ich als Gründer zur Zeit auch allein bezüglich der geschäftlichen Verantwortung. Diese Verantwortung ist bei Geschäftspartnern aber oft gern gesehen, weil persönliche wirtschaftliche Haftung sehr motivierend ist.
Andererseits gehört geschäftliche Kooperation (siehe Netzwerk) zum Konzept. Aus diesem Grund strebe ich an, eine Gesellschaft zu gründen. Hierbei geht es mir nicht darum, Verantwortung zu vermeiden. Ich möchte ein Unternehmen, das irgendwann unabhängig von mir und meiner alleinigen Verantwortung ist. Außerdem bin ich von meinem Unternehmen so überzeugt, daß es mich auch mal überleben soll.
Diese Firma soll ein zuverlässiger Geschäftspartner sein, die fest im Markt und in der Gesellschaft verankert ist. Somit sehe ich die Bezeichnung „Firma“ auch als Ansporn im Sinne seiner lateinischen Wurzel „firmus“ (fest, stark, kräftig, zuverlässig und treu). Mein Unternehmen soll einen Beitrag leisten für die Gesellschaft und die Gesellschaft benötigt ein stabiles und gesundes Öko-System als Lebens-Grundlage.
Das Wirtschafts-System und die Elemente darin nutzen Geldwerte zum Tausch. Trotzdem muß meiner Meinung nach nicht jeder Wert in Geld umgerechnet werden. Allerdings ist es vor allem für Menschen – die alles nur nach Geldwert beurteilen – mal ganz interessant, sich die Berechnung von Natur-Schutz vor Augen zu führen, wie es z.B. die großen Rückversicherungs-Unternehmen machen (*f1). Wer die Natur nicht von sich aus schon für erhaltenswert oder als notwendige Lebens-Grundlage wertschätzt, der ist vielleicht dadurch zu Überzeugen, daß sich die Gesellschaft z.B. den Klima-Wandel nicht leisten kann. Mein Unternehmen unterstützt den Naturschutz mit kostenlosen Tipps und Dienstleistungs-Angeboten (siehe: energie.paratio.com).
4. Tausch und Ausgewogenheit
Bei dem Tausch von Waren war schon immer das Messen von Länge, Zeit und Gewicht von Bedeutung. Bezüglich der Gewichts-Messung wurde dafür schon immer eine Waage benutzt, die sich stilisiert im Logo von paratio.com wiederfindet. Die Symbolik der Waage für Gerechtigkeit und Ausgleich ist schon sehr alt und somit findet sich auch in der Hand der römischen Göttin Iustitia wieder (*f2) .
Auf diesem Weg hat sich das Symbol der Waage auch für die sprachlich damit verwandte Justiz etabliert. Aber die Waage ist ein Handels-Symbol geblieben. Allein allen im Handelsregister eingetragenen Kaufleuten sollte die Bilanz (ital. bilancia = „Waage“) immer bewußt sein. Die Bilanz hilft dem Unternehmer und dem Staat ein Unternehmen richtig einschätzen zu können, unabhängig ob in einem Jahr ein Gewinn oder ein Verlust erzielt wird.
Vor allem die Frage nach dem Gewinn einer Sache bewegt viele Menschen sehr stark. Und auf die Frage nach Hilfe kommt häufig die Gegen-Frage: „Was gewinne ich dadurch?“. Zunächst kann man „Gewinn“ ganz elementar in einem „Ausgleich“ sehen. Die Gewinn und Verlust-Rechnung eines Gewerbe-Treibenden zieht alle Einnahmen und Ausgaben mit ein. Ein selbständiger Kaufmann wie ich kann auch nur aus einem Gewinn seinen Lohn beziehen. Ein Angestellter „gewinnt“ in diesem Sinn seinen Lohn aus seiner Arbeit. Obwohl zum wirtschaftlichen Ausgleich bei vielen wirtschaftlichen Vorgängen Geld akzeptiert wird, muss dies nicht zwangsläufig so sein. Zunächst muß es dafür ein wirtschaftliches System geben, in dem Geld als Tauschmittel etabliert ist. Aber das heißt nicht, daß Geld immer, bzw. ausschließlich aus Ausgleich akzeptiert wird. Vor allem im Fall juristischer Auseinandersetzungen oder auch nur Verhandlungen über den Lohn gibt es neben der rein finanziellen Komponente immer persönliche Befindlichkeiten bei dem z.B. viele Menschen gerade deshalb (mehr) Geld als Ausgleich wollen, weil sie keinen anderen Ausgleich z.B. in Form einer Anerkennung, einer Entschuldigung oder ähnliches bekommen.
Ich halte es für wichtig, die Ausgewogenheit eines Systems anzustreben, sei es nur ein einzelnes Unternehmen oder das ganze Wirtschafts-System. Das häufig propagierte fortgesetzte Wachstum als Selbstzweck halte ich für sehr problematisch, weil hierbei kein Maß, keine Grenze genannt wird. Irgendwann muß ein System auch mal erwachsen sein, das heißt stabil und ausgewogen. Schon in meinem Geburtsjahr 1972 gab es eine Studie, die sich mit den den „Grenzen des Wachstums“ (*f3) beschäftigte und die meiner Meinungn nach bis heute nicht wirklich berücksichtigt wird in der Politik.
Oft sind Probleme absehbar, weil z.B. ein bestimmtes Verhalten ein hohes Gefahren-Potential für ein Gleichgewicht bietet. So hat z.B. jegliche Gier, die egoistisch auf Ungleichgewichte (Übervorteilung) zielt, in der Regel eine ausgleichende Gegen-Bewegung zur Folge. Hier kann man zwar auch philosophische und religiöse Modelle von Sünde, Karma oder Yin/Yang bemühen. Aber dieses Prinzip im wirtschaftlichen Leben lässt sich auch durch eine aufmerksame Beobachtung von menschlichen Verhaltens im Alltag erkennen und für den Erfolg nutzen.
5. Vorbereitung und Erfolg
Der Begriff „Erfolg“ bezog sich ursprünglich nur auf die (Ab-)Folge von Ereignissen (*f4). Ich denke, daß die positive Bedeutung des Begriffs auf der Erfüllung eines Plans basiert, mit allen erfolgten Schritten. Dies ist eine ganzheitliche Betrachtung eines erfolgreichen Vorgangs, nicht nur auf ein Ziel reduziert. Ein Ziel kann auch durch Zufall/Glück erreicht werden. Aber erst, wenn jemand sich das Erreichen eines Ziels aufgrund eines geplanten Vorgangs erarbeitet, bringt dies ein Gefühl der Erfüllung mit sich. In diesem Sinn kann wahrer Erfolg nur die Folge einer Arbeit sein und somit weder gefunden, gestohlen, vererbt oder verschenkt werden. Nur erarbeitete Ziel-Erreichnungen führen zu Recht zu einer sozialen Anerkennung. Aber da oft sogar Glück bewundert wird, ist es nicht verwunderlich, daß auch Erfolgs-Geschichten, die nicht wirklich auf Arbeit beruhen mit Anerkennung belohnt werden. Aber nur der wirklich erfolgreiche Arbeiter, hat das erfüllende Erfolgs-Gefühl.
Eine häufige Frage lautet: Lässt sich Erfolg planen?
Diese Frage lässt sich meiner Meinung nach nicht seriös mit einem „Ja“ beantworten. Zunächst können sich Umstände zu häufig und zu drastisch ändern. Folglich kann man nur die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs erhöhen, durch eine möglichst gute Planung unter Einbeziehung möglichst vieler Einflussfaktoren, die einen negativen Einfluss haben könnten. Wenn man sich dann noch nicht unbdingt auf einen ganz bestimmten Weg festlegt, wächst die Wahrscheinlichkeit ein Ziel zu erreichen. Anlehnend am Projekt-Management (als gute Möglichkeit dynamisch ein Ziel zu erreichen), haben Ziele auch verschiedene Dimensionen, zu denen neben einem Soll-Zustand auch ein Zeitraum gehört, in dem dieser Soll-Zustand erreicht werden soll.
Und somit kann man sagen: eine gute Vorbereitung und Planung, ein dynamisches Projekt-Management sowie eine professionelle Durchführung begünstigen den Erfolg bei dem Erreichen von Zielen.
Dies ist zugegeben eine komplexe Antwort. Aber ich halte simple Antworten und Konzepte in vielen Fällen für unseriös, im privaten, politischen und im geschäftlichen Leben.
Teil einer grundsätzlichen Vorbereitung von paratio.com sind diverse Basis-Konzepte. Vor konkreten Konzepten für diverse Aufgabenstellungen (z.B. für ein günstiges Website-Basispaket) stehen Grundsätze zur Organisation und Kooperation. Dazu gehört, daß mein Unternehmen nicht an der Ausbeutung von Menschen und Natur teilnnimmt oder davon profitiert. Diesbezüglich stehe ich hinter den Investitions-Kriterien der Ethikbank (*f5). Ausbeutung beginnt schon bei dem Einsatz von Praktikanten, denen für reale Arbeit auch ein realer Lohn zusteht. Mein Unternehmen gibt keinen übermäßigen Kostendruck an Arbeitnehmer, Kooperations-Partner oder Lieferanten weiter. Es wäre unschlüssig, wenn mein Unternehmen für gute Arbeit gutes Geld bekommen möchte, aber dies selbst nicht so handhaben würde. Bei paratio.com werden durch besonders effiziente Konzepte zum Teil Kosten-Vorteile erzielt, die von vielen Mitbewerbern im Markt nur durch Lohn-Dumping und ähnliches erreicht werden. Bei paratio.com ist Effizienz im Angebot!
Ein ausgewogenes Verhalten den Mitmenschen, den Mit-Unternehmen und der Gesellschaft gegenüber ist für paratio.com e.K. nicht nur ein Selbstverständnis sondern eine Unternehmens-Strategie:
Am besten man vermeidet Probleme so gut es geht,
dann braucht man sie nicht zu lösen.
Das ist der Mehrwert einer guten Vorbereitung!
Fußnoten (Rechtliche Hinweise bezüglich Verweise auf externe Websites)
f1 - Siehe z.B. folgenden Artikel: http://www.bmu.de/wirtschaft_und_umwelt/
positionen_und_aktivitaeten_des_bmu/doc/2072.php
oder die Artikel der Münchener Rück-Versicherung über Geo-Risiken: http://www.munichre.com/de/ts/geo_risks/default.aspx
f2 - Siehe auch Foto auf der Startseite und http://de.wikipedia.org/wiki/Iustitia_(Mythologie)
f3 - http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums)
f4 - Vergl. http://de.wikipedia.org/wiki/Erfolg
f5 - Direkter Link leider nicht möglich. Startseite: http://www.ethikbank.de/
f6 - Vergl. http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie
