Drupal

nur noch Drupal?

Obwohl es Vorteile in der Pflege von Webanwendungen gibt, wenn möglichst viele Funktionen vllt. sogar nur noch mit einer einer einzigen Webanwendung organisiert werden können meint der Titel nicht, daß jemand ausschließlich auf Drupal setzen sollte.
Die allgemeine Verbreitung von Drupal ist zwar sehr groß mit je nach Statistik und dessen Eingrenzung auf bestimmte Bereiche teilweise Spitzenreiter oder zumindest auf Platz 3 der CMS. Aber Quantität in der Installationsbasis sollte meiner Meinung nicht das zentrale Kriterium sein, sich für eine Software zu entscheiden.
Hier ist gemeint, daß die Firma paratio.com seit Jahren quasi "nur noch Drupal" macht, das heißt die Technologien rund um Drupal sowie die Drupal-Community selbst, inkl. der Organisation der lokalen Usergroup seit 2009 und als einer der Hauptorganisatoren des ersten Drupalcamps in Frankfurt am Main im Jahr 2014.

mein Weg zu Drupal

Auf der Suche nach einem guten "CMS" (Content Management System), das diverse Kriterien zur Usability und Accessibility erfüllen und Open Source sein sollte, stieß ich im Herbst 2007 auf Drupal. Ich entdeckte die vielen Möglichkeiten des äußerst flexiblen Content-Management-Frameworks, das sich für kleine Websites – die irgendwann mal groß rauskommen sollen – ebenso eignet wie für riesige Community-Projekte. Außerdem entdeckte ich die sehr kraftvolle Community (siehe unten).
Für diverse Projekte – sowohl für Kunden als auch eigene – beschäftigte ich mich immer intensiver mit Drupal und sammelte viel Erfahrung. Vor allem, weil mir die Art und Weise, wie Drupal im Innersten "tickt" sehr liegt, fällt mir einiges auch leichter als einigen anderen, die teilweise von großen Schwierigkeiten berichten. Wenn ich mich heute als "Drupal-Experte" bezeichne, weiß ich vor allem, daß ich das gleiche Niveau an Expertise nicht zeitgleich auch für andere ähnlich flexible und komplexe Frameworks erreichen oder gar halten könnte.

"Come for the software, stay for the community"

Dies ist das Motto auf drupal.org und trifft auch auf mich zu, da war ich von Anfang an von der Drupal-Community sehr begeistert war. Mich freut vor allem, daß die Drupal-Community jede Art des Mitmachens ("Contribution") würdigt und nicht nur diejenigen, die Programmier-Leistungen ("Code") beisteuern, von denen es bei Drupal mittlerweise mehr als 35.000 gibt und zu denen auch ich seit 2011 gehöre.
Ich weise meine Kunden vor allem auch gerne darauf hin, daß sie von meiner Einbindung in die Drupal-Community profitieren können, wenn ich z.B. neue Funktionen für ihre Websites als offizielle Drupal-Projekte organisieren kann. Auf diesem Weg kann die Qualitäts-Sicherung, Pflege und Weiter-Entwicklung dieser Module von anderen mit übernommen werden. Drupal ist somit nicht nur eine Gemeinschaft von Menschen, die gerne zusammen Zeit verbringen. Die aktiven Einzelpersonen und Unternehmen arbeiten zusammen an einer steten Verbesserung einer Software, die wiederum selbst vor allem dazu ausgelegt wurde, Websites für Communities oder Teams zu schaffen.

Drupal-Websites aus dem Baukasten

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt zunehmend in der technischen Konzeption und Beratung. In diesem Zusammenhang wird häufig auch von "Drupal-Architekten" gesprochen. Diese inhaltlich für mich nachvollziehbare Anlehnung an den Beruf "Architekt" in der Bau-Branche darf aber nicht zu einer Verwechslung mit diesem führen. Bezüglich "Bau-Arbeiten" bewegen sich "Drupal-Architekten" sehr häufig – vor allem argumentativ – eher in der Spielzeug-Welt von steckbaren Bausteinen aus Plastik eines bestimmten Herstellers. Damit verdeutliche auch ich häufig die Modularität und Flexibilität von Drupal und mein Bestreben "Drupal-Gebäude" mit möglichst wenig Programmierung zu erschaffen. Das spart mir Zeit und meinen Kunden häufig viel Geld im Aufbau und der späteren Pflege Ihrer Webanwendung. Die Zusammenstellung und die Konfiguration von Modulen wird in der Drupal-Community generell auch als "Sitebuilding" (Website bauen) bezeichnet.
Unabhängig davon welches "Etikett" man der konzeptionellen Aufgabe zur Planung von "Drupal-Gebäuden" geben möchte, bin ich der Überzeugung, daß eine gute technische Konzeption von einem tiefgreifenden Wissen der inneren Zusammenhänge der Technik und der Programmierung profitiert.
Im Artikel Professionelle Webanwendungen mit Drupal gehe ausführlicher auf die Möglichkeiten von Drupal ein inkl. einigen Modul-Links.

Drupal-Schwerpunkte von paratio.com e.K.

Der inhaltliche Schwerpunkt von paratio.com e.K. liegt in der Entwicklung von Intranet-Funktionen, Community-Features, Such-Technologien und E-Commerce-Lösungen. Aber der entscheidende Mehrwert, den ich in viele Projekte einbringen kann, ist ein "Blumenstrauß" aus vielen Möglichkeiten, die alle aus einer sicheren Webanwendung heraus ermöglicht werden können.
Grundsätzlich versuche ich den Drupalpfaden so zu folgen, daß individuelle Programmierungen minimiert werden können mit Hilfe entsprechend flexibler Module. Dies funktioniert zum Teil auch bei komplexen Lösungen mit Drupal und angrenzenden Technologien wie z.B. ApacheSolr.
Zusammen mit verschiedenen kooperierenden Freelancern und Internet-Agenturen kann paratio.com e.K. auch große Projekte umsetzen oder den sicheren Betrieb Ihrer Drupal-Website organisieren.

Wer nutzt denn alles Drupal?

Von Vereinen wie z.B. die Palmengarten-Gesellschaft, über diverse Universitäten bis hin zu den Vereinten Nationen (UN) wird Drupal inzwischen ebenso erfolgreich eingesetzt wie von vielen Medien- und IT-Unternehmen. Dries Buytraert (der Gründer von Drupal) listet in seinem Blog die berühmtesten Beispiele. Sogar der Blog von Tim Berners Lee – der Erfinder von HTML und Begründer des WWW – wird mit Drupal betrieben.

  • Sicherheit sollte noch vor der Flexibilität stehen und
  • Open Source bringt vor allem Unabhängigkeit und nicht nur Kosteneinsparung.